Beleuchtung nach Art des Hauses

Kandelaber für das Kulturzentrum Alte Schule

Stotel. Die Arbeitsstunden hat niemand gezählt und schon gar nicht aufgeschrieben: Die Siedlergemeinschaft Stotel hat während ihrer Arbeitseinsätze in Tapkens Scheune sieben Lampen für die Außenbeleuchtung des Kulturzentrums und einen dreiarmigen Leuchter hergestellt. Dieser ist ein wenig kleiner, passt aber genau zu dem Kandelaber, der auf dem Weihnachtsmarkt 2008 der Ortsgemeinschaft übergeben wurde und den Integrationsbrunnen in romantisches Licht taucht. Der neue Leuchter soll die Edelstahllampe auf dem Schulhof ersetzen, die nicht zum Stil des Hauses passt. Siedler-Chef Gerhard Krause und seine Arbeitsgruppe haben ihre aus je 47 Einzelteilen liebevoll hergestellten Leuchten dem Heimat- und Bürgerverein überreicht. Die Arbeitslüüd des Heimat- und Bürgervereins (HBV) kümmern sich um die Elektrik und besorgen neben dem Austausch der Edelstahllampe gegen den Leuchter auch den Einbau am Toilettengebäude, an der rechten Ecke und bei den Eingängen. Martin Glinka, Ulf Alsgut und Burchard Specht vom Vorstand nahmen das Präsent stellvertretend für den HBV im Empfang. „Toll, dass die Siedlergemeinschaft so viele Lampen hergestellt hat. Die einheitliche stilvolle Beleuchtung wird das Haus in ein noch besseres Licht rücken“, freute sich Specht. Ob die Installation noch vor dem Weihnachtsmarkt erfolgt, ist offen. Specht: „Vorher müssen wir das Dach des Toilettenanbaus erneuern, die Dachrinnen des Gebäudes säubern und die Weihnachtsbeleuchtung vorbereiten. Aber wir halten euch auf dem Laufenden.“ (be)

Kandelaber
bezeichnet man auch als Armleuchter. Es handelt sich um Ständer für Kerzen oder Leuchten mit mehreren Armen. Das Wort leitet sich ab vom lateinischen candelabrum.