Archiv Musik 2016

NZ Artikel/Stotel - Samstag, den 19. November 2016:  Musik zum Staunen, Genießen und Mitmachen im Kulturzentrum Alte Schule Stotel  hatte Simon Bellett versprochen und er hat Wort gehalten. Der vielseitige Musiker sorgte für einen abwechslungsreichen Abend, bei dem die Gäste sich ihre Lieblingsmusik wünschen konnten.

Seit über zwanzig Jahren lebt Simon Bellett in Deutschland und begeistert seine Gäste mit launigen Anekdoten zwischen den Musikstücken. „Von Anfang an erzähle ich, dass ich nicht in der Lage bin, auf zwei Instrumenten gleichzeitig zu spielen. Jetzt ist es an der Zeit, etwas anderes zu machen“, sagte er und nahm am Klavier Platz. Um den Hals hatte er sich  eine Melodika, gehängt und spielte so auf zwei Instrumenten gleichzeitig. Für den Klassikteil sei er nicht festlich genug gekleidet. Darum legte er sich während des Klavierspiels eine Krawatte um, ohne aus dem Rhythmus zu kommen. Viel Spaß hatten die Zuhörer bei dem Potpourri „Lieder, die die Welt nicht braucht“,  mit dem er die Lieder im Schnelldurchgang vorstellte, die nicht zu seinem Lieblingsrepertoire gehören.  Während einer musikalischen Weltreise konnten sich die Gäste Lieder aus verschiedenen Ländern wünschen, wobei China  mit „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“, Australien mit „Waltzing Matilda“ und Bayern mit einem Stegreiflied vertreten waren. Nach der Pause kam Belletts Ehefrau, die Sopranistin Kathrin Bellett, mit auf die Bühne und erfreute das Publikum sowohl als Solistin als auch als Duettpartnerin mit Ehemann Simon.  Für die  „Lieder zum Mitsingen“ hatte Bellett Liederzettel im Publikum verteilen lassen. So war Textsicherheit bei  „An der Nordseeküste“, ebenso gewährleistet wie bei  Country Roads, Knocking on heavens’s door,   „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „Über den Wolken“.  Zum Abschluss gab es etwas zum Genießen: „Somewhere over the rainbow“ aus dem Zauberer von Oz, „Halleluja“ von Leonard Cohen, „Stairway to heaven“ und  „Imagin“ von John Lennon. (be) 

 

Kulturzentrum Alte Schule Stotel, Samstag, der 24. September 2016

Nach der langer Sommerpause haben wir uns alle auf diesen Abend gefreut und er war ein toller Auftakt der zweiten Saison. Die Begrüßung hat diesmal Uwe Rademacher übernommen, der die Bremer Jungs von der Band „CoJack Blues“ schon eine ganze Weile kennt. Zuletzt waren „CoJack Blues“ 2012 bei uns zu Gast. Diesmal kamen sie mit neuer Besetzung. Wolfram Geissler an der E-Gitarre ist neu dazu gestoßen. Ansonsten hat sich die Formation mit Udo „CoJack“ Rösner (Gesang, Harp), Michael Rest (Bass), Peter Sauer (Orgel und Piano) und Uwe Sakautzky (Schlagzeug) nicht geändert. 

Noch einen kritischen Blick von Udo „CoJack“ aus dem Publikum heraus, denn beim Warm-up der Band mit dem Stück „Scuttle Buttin“ von Stevie Ray Vaughan musste er sich noch ein wenig gedulden. 

Doch dann ging es auch für ihn auf die Bühne mit dem Stück „I got the Blues“ von Otis Rush.

Die Band hat sich gefühlt von Stück zu Stück gesteigert und Wolfram Geissler an der E-Gitarre hat eine Klasse Leistung hingelegt. Er hat die Band ein ganzes Stück vorangebracht, ohne die Leistung der Anderen schmälern zu wollen. 

Es passt einfach zusammen und die Spielfreude und Energie der Band ist auf das Publikum rüber gesprungen. Da wurde der Sommer verabschiedet mit dem schönen Song „Summertime“ von Ella Fitzgerald und es wurde mit gesungen beim dem uns allen bekannten Lied

„Ain’t no Sunshine“ von Bill Withers. Als Zugabe wurde das Publikum dann noch mal gefordert beim Song „Stand by me“ von Ben E King. So sollte ein gelungener Bluesabend sein. Wie gesagt der perfekte Auftakt zur zweiten Saison. (mg) 

mehr Bilder unter: Bildergalerie

 

Kulturzentrum Alte Schule Stotel, Samstag, der 18. Juni 2016

Der heutige Abend im Kulturzentrum war wohl einer meiner schönsten und informativsten zu gleich. Die Reise mit Richie Arndt entlang des Mississippi Rivers.

Mississippi - Songs along the road

Richie Arndt lässt uns an seiner ganz persönlichen Pilgerreise, die er im Sommer 2014 unternommen hat, durch zahlreiche Geschichten, seine Erlebnisse und Bilder teilhaben. "Als hätten man die Reise selber gemacht. Ein ganz tolles Erlebnis. Ich bin begeistert." so Silke M. aus Stotel.

Zur Info: Der Mississippi River ist 3778 Kilometer lang, entspringt dem Lake Itasca im nördlichen Minnesota und mündet rund 160 Kilometer südlich von New Orleans in den Golf von Mexiko. Auf seinem Weg durchquert der Mississippi nahezu das gesamte Staatsgebiet der USA von Nord nach Süd und fließt durch acht US-Bundesstaaten: Minnesota, Illinois, Missouri, Kentucky, Arkansas, Tennessee, Mississippi und Louisiana.

Aus diesen Staaten entlang des Mississippi River entstammen zahlreiche Musiker, um dessen Geschichten und dessen Musik es sich natürlich hauptsächlich an diesem Abend gedreht hat.

Hier nur ein Auszug der Künstler, dessen Lieder und Geschichten wir heute hören durften. Richie Arndt nur mit einer Akustikgitarre bewaffnet und mit einer schönen, warmen Stimme gesegnet:

Hank Williams  mit dem Song: „Jambalaya & Iko Iko“

geb. am 17. September 1923 in Mount OliveAlabama,  grenzt im Norden an Tennessee, im Westen an Mississippi.

Robert Johnson mit dem Song: „Crossroads“

geb. am 8. Mai 1911 in HazlehurstMississippi.

Chuck Berry mit dem Song: Memphis, Tennessee“

geb. am 18. Oktober 1926 in St. LouisMissouri, grenzt im Osten an Illinois (jenseits des Mississippi).         

Elvis Presley mit dem Song zum Mitsingen: “Love me Tender”

geb. am 8. Januar 1935 in TupeloMississippi.             

Außerdem der Song um Elvis Presley: „Walking in Memphis“ von Marc Cohn