Archiv Kulturkreis 2010

„Einladung zum Innehalten“

Sonntag, der 19. Dezember 2010

Wer kennt sie nicht die hektische Vorweihnachtszeit. Was schenke ich den Eltern, den Kindern, den Mann. Das wesentliche verlieren wir dabei absolut aus den Augen, denn eigentlich sollte es doch eine besinnliche Zeit sein. Eine Zeit für die Familie, für den Glauben. Da kam sie gerade richtig, die „Einladung zum Innehalten“ von dem Kulturkreis mit den Gedichten von Katinka Arntz. Ein in Kerzenlicht gehüllte Heimatstube lud auch gleich zum Wohlfühlen ein. Mit sehr viel Liebe und dazu völlig aus dem stehgreif trug Katinka Arntz ihre selbst geschriebenen gefühlvollen Gedichte vor. Mal waren sie traurig zum nachdenken, mal heiter mit einem kleinen Seitenhieb.

Perfekt abgerundet wurde der Nachmittag durch die Musik von Nancy Jolanda Arias Casas und Joaquin Buitnago aus Kolumbien. Die beiden Musikstudenten studieren an der Hochschule für Künste in Bremen und verzauberten uns mit südamerikanischen Klängen. Aber auch Weihnachtslieder wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ haben nicht gefehlt. Eine Wohltat für die Ohren und für die Seele. (mg)

Einmal um den Erdball auf der Nordhalbkugel. Eine Dia-Erlebnisreise mit Gerhard Furtwängler.

Stotel, Freitag, der 19. Februar 2010. Wir sind in Berlin gestartet, weiter ging es u. a. nach Moskau, Sibirien, Kanada, die Niagarafälle, Island bis hin zum Nordkap. Geendet hat die Reise in Norwegen. (mg)

Reise rund um den Nordpol

Stotel. Auf eine Reise rund um den Nordpol nahm Gerhard Furtwängler seine Gäste im Kulturzentrum Alte Schule mit. Er entführte sie über die Oder nach Masuren und Litauen. „In den baltischen Ländern ist ein Aufschwung zu spüren. Viele Menschen aus dem Westen investieren dort und bauen die alten Gebäude wieder auf“, hat Furtwängler beobachtet. Er hatte eine Menge Fotos mitgebracht. Besonders die Weiten Russlands, des Baikalsees und der Mongolei kamen im stimmungsvollen Licht der Mitternachtssonne toll zur Geltung. Über Kanada und Alaska führte der Weg zurück nach Europa. Furtwängler war einer Einladung des „Offenen Kulturkreises Alte Schule“ gefolgt. (wbe)

(Textauszug Artikel NZ vom 26.02.2010)

Kulturzentrum baut sein Programm aus

Neben Kindern sollen jetzt auch Jugendliche angesprochen werden – Diavortrag am 19. Februar

Stotel. „Wir möchten zielgerichtete Angebote für alle Bevölkerungsgruppen etablieren, ohne in Konkurrenz zu bestehenden Gruppen zu treten, sondern als Ergänzung“, erklärte Tanja Grünefeld vom Kulturkreis Kulturzentrum Alte Schule. Der Kulturkreis hatte Christine Ahlers vom Nachbarschaftstreff und Leo Mahler von der Gemeindejugendpflege eingeladen, um über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu sprechen. Die Angebote des Kulturkreises für Kinder sind inzwischen sehr gut angenommen worden und werden weiter ausgebaut, so dass nun die Jugendlichen in die Planungen einbezogen werden. Dabei sollen die Mädchen und Jungen aus allen Ortsteilen sowie den umliegenden Ortschaften angesprochen und Informationsmaterial in den jeweiligen Einrichtungen verteilt werden. Es gibt auch schon erste Ideen: So ist für Jugendliche ab zehn Jahren als Ferienpassaktion eine Roboticgruppe in Zusammenarbeit mit der Phänomenta angedacht. Deren Entwicklungen sollen dann im August mit den Arbeiten anderer Gruppen in der Phänomenta vorgestellt und verglichen werden.
Ein neues Spiel
Ein so genanntes „Werwolf-Event“, ist ebenfalls realisierbar. Das Spiel dauert drei bis vier Stunden und soll für Jugendliche ab vierzehn Jahren von 17 bis 21 Uhr an einem März-Sonnabend angeboten werden. Als nächsten Termin für Erwachsene bietet der Kulturkreis eine Reise über die nördliche Welthalbkugel an. Gerhard Furtwängler aus Beverstedt wird einen Bildervortrag über seine diversen Reisen zeigen und über seine Eindrücke berichten. Termin ist Freitag, 19. Februar. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Kulturzentrum. (wbe)

(Textauszug Artikel NZ vom 08.02.2010)