Archiv Kinder/Jugend 2010

Farben und Landschaft

Malkurs für Grundschulkinder mit Svetlana Kail September/Oktober 2010

Thema Farbe: zuerst haben sich die Kinder aus den Grundfarben Rot, Gelb und Blau ihre eigene bunte Farbpalette zusammen gestellt und aufs Papier gebracht. Welche Farbe ergibt sich aus den Farben Rot und Geld (Orange) und welche Farbe kommt dabei raus, wenn man Gelb und Blau mischt (Grün). Im Anschluss ging es darum mit Farbe eine Landschaft zu malen. Zuerst teilt man sich das Blatt ein in die Grundebene und den Horizont. Dann malt man den Hintergrund aus und erst dann füllt man sein Bild mit allem was die Natur so zu bieten hat. Bäume, Büsche, Wolken oder auch Möwen am Horizont. Es sind sehr schöne Bilder dabei entstanden, wie in der Bildergalerie zu sehen. (mg)

Ein Plattdeutscher Nachmittag für Grundschulkinder

Freitag, der 18.06.2010

Een, twe, dre, veer, fief – so geht zählen auf Platt von 1 bis 5. Und „Mien Naam is Martina un as heetst Du? So haben sich die Kinder in der Runde am Anfang vorgestellt. „Mein Name ist Martina und wie heißt Du? Wir gut das wir wortkräftige Unterstützung hatten von der ehemaligen Grundschullehrerin Helga Schulz-Brummer, die bereits in der Grundschule Stotel eine Plattdeutsch AG ins Leben gerufen hatte und von Anke Oetjen, bekannt von den Plattenspeelern ut Stotel. Denn ehrlich gesagt, konnte ich an diesem Nachmittag auch nur lernen. Und das ging sehr spielerisch und lustig zu. Die Kinder sind so fix in der Umsetzung, da konnte ich nicht mithalten. Aber auch bei mir ist etwas hängen geblieben. Und das war ja Sinn der Sache, dass man spielerisch diese doch so wunderschöne Sprache kennen lernt. Am meisten hat den Kindern aber das Aktions-Lied „Wenn du di högen deist, klatsch fix in diene Hann“ gefallen. Das musste am Ende des Nachmittags noch einmal herhalten. „Wenn Du Dich freust, klatsche schnell in Deine Hände“ (mg)

Form und Schatten

Zeichnen Kurs I + II für Kinder ab Grundschulalter mit Svetlana Kail April/Mai 2010

Auf dem Tisch liegt eine silberne Kugel, diesen Gegenstand sollen die Kinder mit Bleistift zeichnen. Aber wie bekomme ich eine Kugel auf dem Blatt Papier rund. Dazu sollen sich die Kinder im Kreis aufstellen, die Augen schließen und sich vorstellen eine Kugel in den Händen zu halten. Sie ist nicht flach, sie hört nicht einfach auf, sie ist in sich rund. Also versuchen die Kinder die Kugel mit kreis-runden Bewegungen zu malen. Über das Ergebnis sind sie sehr erstaunt. Tatsächlich, auf dem Papier ist kein flacher Kreis, sondern eine Kugel. Jetzt wird die silberne Kugel ersetzt durch verschiedene Gegenstände, die zusätzlich von einer Lampe angestrahlt werden. Von wo kommt das Licht, wo wirft der Gegenstand seinen Schatten. Die Kinder sitzen im Halbkreis an ihren Tischen und sollen erst einmal nur hinsehen. Jedes Kind sieht den Gegenstand von einer anderen Position, also fällt der Schatten auch immer anders. Wie bekomme ich Tiefe in meinem Bild, wo muss ich ein Schatten malen. Svetlana erklärt den Kindern, dass man mit Hilfe von Schattierungen arbeitet. Der Rand ist immer dunkler, als die Mitte und die Gegenstände werfen immer Schatten auf dem Tisch. Genau hinsehen und dann erst wiedergeben. Die Kinder gehen mit Eifer an die Arbeit und von Mal zu Mal geht es leichter von der Hand. Heraus gekommen ist erstaunliches, wie in der Bildergalerie zu bewundern.  (mg)

Werwolf Game nach dem Spiel „Die Werwölfe von Düsterwald“

Samstag, der 20. März 2010 für Jugendliche ab 14 Jahre

Vampire, Werwölfe und andere lichtscheue Gestalten warteten auf die 12 Jugendliche, die sich für das „Werwolf Game“ Event angemeldet hatten. Ein Abend drehte sich im Kulturzentrum alles um diese Kreaturen der Nacht. Beim Werwolf-Spiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ geschehen mysteriöse Morde, Gerüchte gehen um, dass der kleine Ort Düsterwald von Werwölfen heimgesucht wird. Angeleitet wurde das Rollenspiel von Cora Kathmann, sie verteilte zum Anfang Karten. Mit Hilfe dieser Karten erfuhr man, ob man als Bürger, Mädchen, Hexe, Wolf oder anderes Individuum durchs Leben geht. …Am Morgen erwachen alle Dorfbewohner, auch die Wölfe, die tagsüber ganz normale Menschen zu sein scheinen. Sie stellen mit Entsetzen fest, dass einer unter ihnen getötet wurde… Die Aufgabe war es nun den Täter oder sogar die Täter zu entlarven, die sich als brave Bürger getarnt hatten, natürlich ohne selber das nächste Opfer zu werden. Jeder Spieler verdächtigte jeden, ein Werwolf zu sein. Anmerken konnte man es ja niemandem, nur das Mädchen wusste von Anfang an Bescheid. Bürger und Wölfe kämpften um ihr Leben. Jeder Spieler musste sich gute Argumente einfallen lassen, warum ausgerechnet er kein Werwolf sein kann. Dabei kam es zu lustig, hitzigen Debatten. Drei Stunden dauerte das Spiel. Die Zeit verging wie im Flug. Die Jugendlichen waren begeistert. Nico hatte es sich nicht so gut vorgestellt, Johannes würde wieder mitmachen. Justine fände es gut, wenn es regelmäßig gruselige Spiel-Abende im Kulturzentrum gebe. Das Historische Gebäude bietet sich für solche Events natürlich auch an. (mg)

Faschingsparty

Stotel, Freitag, der 22. Januar 2010. Der Kulturkreis hatte zur Faschingsparty in die Alte Schule Stotel eingeladen. Der Saal war zwar noch nicht fertig, aber wir wollten trotzdem mit ein paar Kindern Fasching feiern. Im oberen Seminarraum würde genug Platz sein, wenn erst mal Tische und Stühle aus dem Raum geräumt waren. Allerdings hatten wir nicht mit so einer großen Resonanz gerechnet. Sie waren alle gekommen, die Polizisten, die Ninjas, die Hexen und Zauberer, die Cowboys und Indianer, die Ritter, Feen und Prinzessinnen.  Selbst zwei Skelette waren zum Tanz erschienen. Zum Glück hatten wir zwei professionelle Helfer am Start. Anita Warnsdorf und Martina Sauer, beide beruflich mit Kinderbetreuung zu tun, haben die ganze Situation schnell in den Griff bekommen. Mit viel Tanz, Spiel und Spaß war der Nachmittag ein wirklich gelungener. Der absolute Renner bei den Kindern war das Zeitungsspiel. Ähnlich wie bei „Die Reise nach Jerusalem“ wird hier in diesem Spiel Zeitungspapier auf dem Fussboden verteilt, ein Zeitungspapier weniger, wie teilnehmende Kinder. Es wird Musik abgespielt und alle Kinder tanzen um die ausgelegten Zeitungspapiere herum. Nach dem die Musik gestoppt hat, muss sich jedes Kind schnell auf ein Zeitungspapier stellen. Immer nur ein Kind auf jedes Zeitungsblatt. Das Kind, das leider kein Papier erwischt hat, scheidet aus. Das wird so lange wiederholt, bis nur noch ein Kind übrig bleibt. Natürlich haben wir Erwachsenen es auch einmal probiert, allerdings ohne jede Chance – zu langsam. (mg)